Tango, Steak, Christin und Melanie – das kann nur Buenos Aires sein!

Auslandssemester in Buenos Aires

Dienstag, 19.01.2010 Brasilien - Sonne, Strand & Meer! Und sonst?

Unsere grosse Reise ging also los Richtung Brasilien. Nachdem wir am Tag vor Abflug unsere Reisekrankenversicherung auch endlich abgeschlossen hatten, konnten wir uns frohen Mutes aufmachen und mussten somit auch keine Angst vor moeglichen Beinbruechen haben. Erster Stop war somit São Paulo. Zu São Paulo gibt es an sich nciht viel zu sagen, ausser dass es eine typische suedamerikansiche Grossstadt ist mit ueber 16 Millionen Einwohnern -  als Stadt nicht besonders huebsch und auch nicht besonders sehenswert. Anzumerken ist jedoch, dass wir schon am 1. Tag zweimal das Gefuehl hatten, fast ausgeraubt zu werden, was die Geruechte ueber die Kriminalitaet Brasiliens bestaetigt.

Nachdem wir nun schon angefangen hatten, jeden Tag ganz landestypisch einen Caipirinha zu trinken, ging es nach Erkundung São Paulos Nachtlebens nach Rio de Janeiro, wo wir schon bei Ankunft mit tropischen Temperaturen empfangen wurden. Auch hier machte sich bereits am 1. Tag die Panik vor typischen Turidiebstaehlen breit, als wir auf dem Rueckweg vom Busbahnhof mehrfach von einzelnen Jugendlichen um Geld gebeten und ca. 50 Meter verfolgt wurden. Wie ihr aber alle sehen koennt, leben wir noch und es geht uns gut. Geld haben sie uns gluecklicherweise dann auch nicht abgenommen. Um diesen aufregenden Tag auch genuesslich ausklingen zu lassen, ging es in das Nightlife-Viertel “Lapa”, wo jeden Freitag eine riesige Strassenparty stattfindet. Dies konnten wir uns natuerlich nciht entgehen lassen, da wir – was fuer ein Zufall – genau an einem Freitag ankamen. An diesem Abend kam definitiv Karneval-Feeling auf, da auf den Strassen Menschenmassen unterwegs waren und vor Bars und Clubs feierten.

Nach ca. 3 Stunden Schlaf hiess es am darauffolgenden Tag wieder einmal “frueh aufstehen”, denn auf uns wartete ein ganzer Tag voll gepackt mit Turi-Highlights: Zuckerhut, Christusstatue, Kathedrale...

Nach soviel kulturellem Wissensgewinn mussten wir unser Gehirn natuerlich wieder etwas entleeren und somit kam ein Strandtag wie gerufen. Auf ging es zum weltbekannten Strand “Ipanema” – schoener Sand, unglaubliche Wellen (Gefahr vorm Ertrinken ist durchaus vorhanden) und massenhaft Leute. Dennoch sehr entspannend...

Den Kontrast erlebten wir dann spaeter, als wir uns zu einer Favela-Tour entschlossen hatten, um auch die andere Seite Rios kennenzulernen. Was fuer ein himmelweiter Unterschied – eine sehr interessante Erfahrung.

 

2 Tage spaeter war das naechste Ziel “Salvador de Bahia”. Angekommen nach 29-stuendiger Busfahrt von Rio de Janerio aus, schmissen wir auch gleich unsere gesamte weitere Reiseplanung fuer Brasilien ueber den Haufen: Belém und somit das Ende des  Amazonas wird ausgelassen, genauso wie São Luis. Kosten-/Nutzenplanung hat wohl nicht ganz hingehauen. Somit haben wir uns entschlossen, einfach laenger in Salvador zu bleiben, ganz nach dem Motto: “Hier wirds schon was zu sehen geben!”

 

Schnell wurde uns aber klar, dass das Einzige, was es in Salvador wirklich zu sehen gibt, Straende sind,wodurch es unglaublich schwierig wurde, die Zeit totzuschlagen. Wir haben es dennoch irgendwie hinbekommen – unter anderem durch Bootsausfluege auf “tropische” Inseln, den Besuch eines Riesenschildkroeten-Reservats und Restaurants, wo die Stuhlbeine im Wasser stehen.

Nun sitzen wir hier im Internetcafe am Flughafen von São Paulo und machen uns in nunmehr 8 Minuten auf zum Busterminal, um unsere 2 bis 3-taegige Reise nach La Paz/Bolivien anzutreten.

 

Hasta luego!

Kommentar schreiben