Tango, Steak, Christin und Melanie – das kann nur Buenos Aires sein!

Auslandssemester in Buenos Aires

Berichte von 07/2009

Freitag, 31.07.2009 Obdachlos - die Frage ist, wie lange?!

Damit ihr seht dass wir hier nicht nur rumsitzen und uns die Sonne - äh welche Sonne? - auf den Bauch scheinen lassen, hier die Beweise, dass wir 4. und 5. abgehakt haben:

 

Hier seht ihr, wie wir unsere frisch gekauften argentinischen SIM-Karten stolz in der Hand halten!

Dazu wäre es jedoch gar nicht erst gekommen, wenn wir nicht die tatkräftige Unterstützung von Einheimischen gehabt hätten (Danke, Lucila), da die Prozedur und Atmosphäre der hiesigen Telefongesellschaften doch deutlich der des deutschen Arbeitsamtes gleicht - inklusive Nummernziehen!

So und nun hoffen wir, ihr habt bereits was gegessen:

 

Wie ihr seht, Aufgabe 5 wurde mit großem Enthusiasmus erfolgreich abgehakt. Das sind geschätzte 2 Kilo Fleisch, zum einen ein T-Bone-Steak und zum anderen ein Lammstick. Und das argentinische Fleisch hält, was es verspricht!!!

So, nun zum großen Thema Wohnungssuche. Zue Beruhigung aller besorgten Mütter (wer auch immer sich jetzt angesprochen fühlt) - es nimmt so langsam Gestalt an. Nach 4 Wohnungsbesichtigungen am heutigen Tage folgen 5 am nächsten (bei euch heutigen ;-) ) Tag. 

Das Highlight heute war eine sog. Feng-Shui-Wohnung. Mit Indoor-Pool, Feuerwehrstange und ohne Türen. Dafür unvergesslich und wirklich schön! Aber mit ca. 1500 € geringfügig über unserem Budget. Deshalb ist unser momentan Favorit der Folgende:

http://www.buenosaireshabitat.com/apartment_n366.html

Wir handeln gerade noch mit dem Vemieter, da uns der derzeitige Preis zu niedrig ist und dass die Putzfrau auch mehrmals am Tag kommt. Wünscht uns Glück.

 Das wars für heute, bis zum nächsten Mal. Schaltet wieder ein, wenn es heißt: "Melanie und Christin wollen nicht unter die Brücke"!

So, wir gehen jetzt feiern. Und ihr denkt dran: in 5 Stunden klingelt der Wecker! *hehehe*

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Dienstag, 28.07.2009 Der erste Tag

Nach einer theoretisch lauten, aber für uns im Komal liegenden mucksmäuschenstillen Nacht, die nur kurzzeitig durch einen Schlüsselvorfall gestört wurde (Melanie hat die Tür mal wieder nicht aufbekommen), ging es tatenfreudig ans Tageswerk:

 1. unsere Uni besuchen

 Wir entschlossen uns todesmutig ohne fremde Hilfe mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu unserer Uni zu fahren. Nachdem wir uns den Weg durch die menschenüberfüllte Stadt zu unserer Subte-Station DURCHFRAGTEN und ein kurzes Verständigungsproblem mit dem Verkehrspersonal überwunden hatten, hielten wir stolz unsere erstandenen Tickets in der Hand:

 Auch an der UADE wurden wir von unserem zweiten argentinichen Freund versetzt, wonach unsere Hoffnung in die Zuverlässigkeit dieses Volkes anfing zu schwinden und wir uns sagten, dass wir auf Hilfe nicht angewiesen sind und uns sehr wohl alleine durch die 13 Mio. Stadt durchschlagen können. (Chaka!)

2. Wohnung finden

Mission gescheitert! 

3.  Zweitens ist auf den nächsten Tag verschoben

4.  Argentinische Handykarte kaufen

siehe 2.

5. Unser erstes Steak in Argentinien essen

und genau das werden wir jetzt tun!

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Montag, 27.07.2009 Nach 21 Stunden endlich am Ziel !?

Nach einer langen Nacht von wahlweise einer oder null Stunden Schlaf ging es erstmal los Richtung Aeroporto. Hier einen großen Dank an unsere Fahrer:

 Das Klischeebild musste sein...

Wie ein Wunder, schafften wir es dann doch, die Gepächwaage zu besiegen und hielten ganz stolz unsere 1060,00€ teuren Tickets in der Hand.

Dann gings also erstmal ab nach Frankfurt, wo wir müde, geschafft und völlig orientierungslos umherirrten, dabei jedoch - wie immer - wunderschön aussahen:

 

Der Flug selber verlief, entgegen aller Unkenrufe zum Glück unglückslos, und wir nutzten die kompletten 14 Stunden von Frankfurt nach Buenos Aires zum Lernen, wie dieses Photo beweist (natürlich zu 100% nicht gestellt):

Unser Lernenthusiasmus wurde jäh und bösartigerweise durch die argentinsiche Gesundheitsbehörde gestört. Wir bekamen zwei dubiose Formulare in die Hand gedrückt, auf denen wir unter anderem bekannt geben sollten, welche der angegebenen Symptome der Schweinegrippe wir haben. Unlustigerweise bemerkten wir, dass die Frau sowie ihre beiden Söhne, welche neben Melanie saßen, sämtliche Symptome ankreuzten. Das erste Mal verspürten auch wir eine leichte Panik vor der Schweinegrippe... Dies bestärkte sich weiterhin durch die Anwesenheit eines Mannes, welcher den Flug mit Mundschutz versuchte zu überstehen. Mal sehen was kommt, wir haben ein leichtes Kratzen im Hals...

Der nächste Stopp war die Passkontrolle. Auch hier saßen - zumindest bei der Kontrolle für die nicht-argentinsichen Passagiere - die Beamten mit Mundschutz.

Nachdem Melanies Buddy bei der Abholung nun doch nicht anwesend war, entschieden wir uns notgedrungen für eine Taxifahrt. Zum Glück schloss sich uns eine Flugbekanntschaft mit besseren Spanischkenntnissen an, sodass wir diese erste Bewährungsprobe meisterten. Unser Hostel ist in Ordnung, hier ein Photo vom Zimmer sowie von unserem Balkon:

Wir erreichten so gegen 21 Uhr Ortszeit unser Hostel. Obwohl wir todmüde waren, wollten wir schon am ersten Abend in die Sitten und Gebräuche unserer neuen Heimat eintauchen. Dies geht natürlich am Besten mit typischen, einheimischen Getränken:

 

(ist wirklich ein argentinisches Bier!)

 

 

 

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Sonntag, 26.07.2009 One day to go - und immer noch keinen blassen Schimmer

Am Abend vor unserer Abreise begannen die wirklich wichtigen Vorbereitungen.  Gegen 23 Uhr brachte meine Mutter mir das Knopfannähen bei, worüber sich Christin ausgelassen amüsierte. Ich macht ihr jedoch schnell klar, dass das zur Folge haben wird, dass sie 6 Monate lang notfalls auch ohne Knöpfe in Buenos Aires rumrennen wird…

Im Anschluss an das Knopf-Desaster sollte mir nun das Bügeln nähergebracht werden, was erstaunlicherweise auch ganz glatt über die Bühne ging.

 

Langsam fing ich dann aber doch an zu bemerken, dass die Haushaltsaufteilung, die Christin und ich vereinbart hatten, gelinde gesagt etwas ungerecht von Statten gegangen war und dies leider definitiv zu meinen Lasten. Abgemacht war nämlich Folgendes:

Christin: Wäsche waschen und Putzen

Melanie: Bügeln und Kochen (und Knöpfe annähen wenn möglich)

Problematisch fand ich bei dieser Verteilung, dass, wenn wir ein Appartement mieten, da meist schon eine Putzfrau mit bei ist und dass sich Christins Aufgaben folglich nur auf  das Wäsche waschen beschränken, was –nun ja- nicht ganz so aufwendig ist, wie 1-2 mal täglich genießbares Essen zuzubereiten und einen Haufen Bügel-bzw. Sklavenarbeit zu verrichten.

Somit wird dieses Thema vor Ort erneut diskutiert werden und auf eine reife und erwachsene Art und Weise gelöst werden, voraussichtlich mit „Ching-Chang-Chong“.

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Samstag, 25.07.2009 Es geht los...

Gestern war nun das große Packen angesagt, und es ist erstaunlich was man so alles braucht. Aber zum Glück hat alles seinen Platz gefunden und die Waage hat es auch genehmigt.

 

Ja, jetzt haben wir gepackte Koffer... aber keine Unterkunft mehr. Leider ist etwas dazwischen gekommen, sodass wir nicht mehr bei Lucilla übernachten können. Dementsprechend müssen wir uns jetzt noch um ein Hostel kümmern - aber ist ja noch Zeit, wir fliegen ja erst übermorgen.

Die nächste gute Nachricht: Juhuu, wir dürfen einreisen! Meli hatte gestern erfahren, dass man wohl eine Gelbfieber-Impfung benötigt, um einreisen zu können. Welch ein Glück, dass ich so ziemlich gegen alles geimpft bin - außer gegen Glebfieber. Und ich mir am Samstag auch keine Impfung mehr besorgen kann - mein Hausarzt ist im Urlaub und das Klinikum darf nicht impfen (ist ja logisch). Aber ich vertraue jetzt dem Internet welches mir Entwarnung gibt. Mal sehen was sich ergibt, vielleicht werde ich dann am Flughafen geimpft. Nun ja, abwarten. Meli ist geimpft, also schicke ich sie immer vor damit sie die bösen Mücken abfängt ;-)

So, jetzt die Koffer ins Auto, bald gehts los für einen kurzen Zwischenstopp ins schöne Berlin!

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Freitag, 24.07.2009 Regen und lluvia...

... jedenfalls in Deutschland.Schön, dass es in Buenos Aires im Winter (!) schöner ist als hier im, angeblichen, Sommer.(sagt jedenfalls wetter.de)

Und sonst:                                                                                                                           Jetzt geht es so langsam ans Packen und dabei nicht vergessen: Hausarbeit noch abschicken! Und man kann den Abschied nicht mehr weiter aufschieben. Ging die Zeit schon immer so schnell rum?

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Mittwoch, 22.07.2009 Countdown: noch 5 Tage

Hola,

 *Trommelwirbel* unser erster Eintrag in unserem Blog! Wir bemühen uns regelmäßig zu schreiben, aber das müsste schon klappen, es wird hoffentlich immer einer in der Lage sein...

Aber nun erstmal zum Stand der Vorbereitungen: unsere Spanischkenntnisse sind immer noch nahezu brilliant. Wir können uns fließend mit Namen, Alter und Herkunftsland vorstellen - was braucht man mehr?Auch sonst läuft allesmehr oder weniger geplant - Reiseapotheke besorgt, Melanie hat sich rechtzeitig um ihre Impfungen gekümmert und Christin hat sich heute einen (TÜV-geprüften :-) ) Riesenkoffer besorgt. Langsam beschleicht uns beide eine gewisse Panik. Mangelnde Sprachkenntnisse, keine Wohnung, die Verabschiedung von Freunden und Familie... und irgendwie häufen sich in letzter Zeit die Flugzeugabstürze. Aber egal, wir sind zu zweit und mit einem Cocktail in der Hand lässt sich vieles leichter meistern!

 Das wars erstmal, (ist ja auch nur das Testschreiben...)

 Viele liebe Grüße

Christin + Melanie 

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